Gekaufte Facebook Likes erkennen?

Aus 500 Likes schnell 10.000 machen. Davon träumen viele Blogger und Unternehmen auf Facebook.

Natürlich gibt es Websites, die in ein paar Wochen wirklich gute (und massive) Posts und Anzeigen haben können. Aber das ist eine Ausnahme. Es braucht normalerweise viel Hingabe, eine gute Strategie und Geduld, um viele Facebook-Follower für Ihre Seite zu gewinnen.

Und wenn Sie auch darüber nachdenken, Facebook Likes zu kaufen, ist das nur natürlich. Hier erklären wir Ihnen, wie Sie gekaufte Facebook-Likes erkennen und Ihre Seite glaubwürdig und erfolgreich wirken lassen.

Grundsätzlich können Fans auf Ihrer Facebook-Seite nicht sehen, woher Ihre Seiten-Likes kommen, da die Liste der Fans in der Regel nicht sichtbar ist. Es gibt jedoch einige Anzeichen dafür, dass Likes von gefälschten Konten gekauft wurden. Wir möchten es Ihnen im Folgenden kurz erläutern:

Woran erkennt man gekaufte Likes auf Facebook?

Ein guter Anhaltspunkt ist die Quelle der Likes auf der Fanpage. Wenn eine Seite viele Follower aus Ländern wie Indien, der Türkei, Brasilien, Indonesien, Vietnam oder den Philippinen hat, kann dies darauf hindeuten, dass Follower gekauft wurden. Wie bereits erwähnt, werden Fanlisten normalerweise nicht veröffentlicht. Doch mittlerweile gibt es viele kostenlose Programme, sogenannte Like-Check-Apps, die genau aufschlüsseln, woher die Fans kommen. Auch Stern TV hat Anfang 2017 eine solche Analysesoftware entwickelt und überprüft, ob auf den Facebook-Profilen zahlreicher Prominenter Likes gekauft wurden. Die offizielle Seite von Donald Trump erhält beispielsweise viele neue Likes, doch bei genauerem Hinsehen kommen viele Likes aus Indien, Bangladesch und Mexiko. Es ist zumindest verdächtig, aber natürlich gibt es nichts, was es eindeutig beweisen könnte.

Im Durchschnitt sollten 60-80 % der Follower eines Unternehmens aus dem Land stammen, in dem es ansässig ist. Deshalb erscheint es seltsam, wenn ein deutsches Unternehmen Fans auf der ganzen Welt hat. Doch das müssen nicht immer gekaufte Follower sein. Beispielsweise unterstützen Unternehmen in einigen Fällen gemeinnützige Organisationen in Entwicklungsländern. Und dann kommen natürlich auch viele Likes aus diesem Land. Auch die internationale Zusammenarbeit und der Standort können die Zahl der internationalen Follower rechtfertigen.

Verhältnis der Anzahl der Fans zur Aktivität auf der Facebook Seite

Im Durchschnitt ist eine Engagement-Rate von 1 % bis 3 % normal. Je mehr desto besser natürlich. Wenn es weniger aktive Follower gibt, kann es sich um gefälschte Follower handeln. Denn es ist nicht ungewöhnlich, dass eine Facebook-Seite mit vielen Abonnenten nur sehr wenige Likes, Kommentare und Shares hat.

Ein dauerhaft niedriges Engagement mit einem Beitrag könnte also darauf hindeuten, dass die Leute nur für das Drücken des „Gefällt mir“-Buttons bezahlt werden und kein wirkliches Interesse an den Inhalten haben.

Es kann aber auch nur bedeuten, dass echte Facebook-Fans das Unternehmen/die Seite interessant finden, aber nicht den Beitrag. Außerdem verfügen gerade kleine und mittelständische Unternehmen oft nicht über eigene Social-Media-Marketing-Experten. Ein weiteres Problem ist, dass die Inhalte nicht regelmäßig veröffentlicht werden. Weil Facebook diese Beiträge nur weniger Followern zeigt.

Auch wenn ein Beitrag im Vergleich zu früheren Beiträgen eine überraschend erhöhte Aktivität aufweist, ohne dass eine konkrete Aktion (Gewinnspiel, Wettbewerb o.ä.) erkennbar ist, kann er verdächtig sein. Verdächtig sollte es auch sein, wenn eine neue Seite nur wenige Posts (mit wenig Interaktion) hat, aber schon einige tausend Likes hat.

Welche Personen sind aktiv

Wer Fake-Follower identifizieren will, sollte sich genauer anschauen, wer Beiträge liket, kommentiert und teilt. Neben Seiten-Likes kann auch Engagement für einzelne Posts erworben werden. Und es gibt bereits weitere Hinweise, anhand derer gekaufte Likes identifiziert werden können. Allein die Namen verraten oft die Herkunft von Menschen. Wenn Sie auf ein Konto klicken, können Sie sehen, woher die Person kommt und in welcher Sprache sie normalerweise postet. Dort angegebene Interessen (Hobbys, Orte, Fotos etc.) können auch Aufschluss darüber geben, ob die Person überhaupt Interesse an geliketen Seiten und getätigten Beiträgen hat. Wenn die Profilinformationen andererseits sehr spärlich sind und keine Fotos vorhanden sind, kann dies darauf hindeuten, dass es sich um ein kostenpflichtiges Profil handelt. Außerdem haben gekaufte Follower oft keine Avatare.

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